Saale Bulls News

Willkommen Eiszeit, goodbye Sommerpause! 1. Testspiel der Saison 2016/17: Saale Bulls vs. EV Regensburg (11.09.2016)

 

 

 

Etwas verspätet, aber nun ist sie endlich auch für die Saale Bulls vorbei, die von Fans und Spielern als quälend lang empfundene Sommerpause. Und alle hoffen, dass uns der Magen-Darm-Infekt, der uns zum vorzeitigen Abbruch des Trainingslagers und zur Absage des ersten geplanten Testspiels gegen Zweitligisten Dresden zwang, nicht allzu sehr zurückgeworfen hat in der Saisonvorbereitung.

 

Trotz gesundheitlicher Einschränkungen hat die Mannschaft auch in dieser Woche das Eistraining fortgesetzt, will man doch gut gerüstet gegen den letztjährigen Oberliga-Süd-Meister Regensburg auflaufen.

Gegen den EV Regensburg hat man zwar noch nie gespielt, kennt aber dessen Stärken durchaus. Durch die Verzahnung der beiden Oberligen in den Playoffs ist man spätestens letztes Jahr darauf aufmerksam geworden. Während sich die Bulls im Viertelfinale den Bayreuth Tigers geschlagen geben mussten, ereilte dieses Schicksal die Regensburger eine Runde später im Halbfinale.

Fakt ist: Trainer, Spieler und Fans wollen nach diesem ersten Test ein Zwischenfazit ziehen. Dabei geht es natürlich nicht um das Spielergebnis als solches, sondern die Erkenntnisse hinsichtlich perfekter Reihenbildung, dem Ausprobieren von Spielzügen, dem Zusammenfinden als Mannschaft und der Integration der Neuzugänge – wurden doch in der Sommerpause neun Spieler verabschiedet und dafür zehn Neuzugänge verpflichtet.

Freuen wir uns also auf ein unterhaltsames und erkenntnisreiches Spiel am heutigen Sonntagabend, bei dem sicherlich nicht nur der bislang letzte Neuzugang Artur Tegkaev – im Spiel gegen seinen Ex-Verein – im besonderen Fokus stehen wird, sondern traditionell alle „neuen Gesichter“. (Jy)

mz-web.de: Saale Bulls Halle – Trennung vom Trainer im Guten

 
Von Christian Elsaesser
Nach der Beurlaubung von Saale-Bulls-Trainer Ken Latta äußern sich der hallesche Verein und der Coach gegenüber der MZ. Es herrscht ein überraschend positives Klima.

Halle (Saale). Gestern am frühen Nachmittag war endlich ein wenig Ruhe eingekehrt. Nach anderthalb aufwühlenden Tagen. Ken Latta, der beurlaubte Cheftrainer der Saale Bulls, hatte sich in seine Wohnung zurückgezogen. Daniel Mischner, der Präsident des Eishockey-Oberligisten, hatte Zeit gefunden, sich wieder mit dem Tagesgeschäft auseinanderzusetzen.Es war wahrlich eine Menge eingestürzt auf die beiden Protagonisten dieses Montags. Die Saale Bulls hatten Latta am Vormittag von seinen Aufgaben entbunden. Danach ging es nicht nur darum, die Formalitäten rund um den bis April 2017 laufenden Vertrag zu klären. Es ging dem Präsidenten auch um das Zwischenmenschliche. Also trafen sich Mischner und Latta erst am Nachmittag, später ging es zum Italiener, um gemeinsam Abend zu essen.

„Ich habe mich sogar bedankt“

Die Zusammenarbeit der Saale Bulls mit Trainer Ken Latta ist beendet. Doch es scheint, dass das auf eine Art und Weise geschehen ist, in der beide Seiten mit viel Respekt füreinander verbleiben. Gestern Mittag gab es ein weiteres Treffen. „Und das war wirklich sehr, sehr positiv. Ich habe mich nach dem Gespräch sogar bei Daniel Mischner bedankt“, erzählt Ken Latta. „Ich muss sagen: Er hat die ganze Angelegenheit wirklich professionell behandelt. Das hat mich beeindruckt, denn ich habe das in anderen Vereinen schon ganz anders erlebt.“ Und Mischner meint: „Ich habe schon so viele Personalgespräche geführt, aber noch nie ist mir eines emotional so schwergefallen. Ich habe noch nie mit einem Trainer so gut zusammengearbeitet.“

Man muss wissen: Daniel Mischner und Ken Latta waren in den anderthalb Jahren nicht unbedingt wie unzertrennbare Freunde aufgetreten. Hier Latta, der Sport-Boss, der mit Blick auf das Aufstiegsziel eine schlagkräftige Mannschaft brauchte und einforderte. Dort Mischner, der Mann der Zahlen, der den Verein seit Jahren mit großer wirtschaftlicher Vernunft führt. Zwei Positionen, die zwangsläufig zu Spannungen führen können.

Professionelle Distanz

„Es stimmt, Ken hat immer auf eine professionelle Distanz geachtet“, sagt Mischner. Er betont aber auch: „Jetzt, nach den ganzen Gesprächen der letzten Tage, habe ich den Eindruck, dass eine viel größere Nähe zwischen uns ist.“ Auch Latta bestätigt das: „Als ich vor anderthalb Jahren in Halle angefangen habe, habe ich zu Daniel gleich gesagt: ,Solange du Präsident bist und ich Trainer, können wir keine Freunde sein. Danach wird das aber ändern.‘“So ist es offenkundig gekommen. Trotz der Trennung bekräftigen Latta und der Verein glaubhaft, dass es kein böses Blut gebe. „Natürlich war ich überrascht von der Beurlaubung“, erklärt Latta. „Und natürlich bin ich auch enttäuscht. Aber ich kenne das Geschäft, und ich weiß, dass es hart ist.“

Trennung per Pressemitteilung bestätigt

Nachdem schon am Montagmorgen die Beurlaubung durchgesickert war, hatten die Saale Bulls am Abend die Trennung auch per Pressemitteilung bestätigt. „Im vertrauensvollen Gespräch mit Ken kam zur Sprache, dass er aufgrund privater und gesundheitlicher Probleme derzeit nicht in der Lage ist, hundert Prozent seiner eigenen Leistungsfähigkeit abzurufen“, hieß es da.Gegenüber der MZ klärte der Kanadier gestern auf, was genau dahinter steckt. Zu den privaten Hintergründen wollte er zwar nicht ins Detail gehen, die gesundheitlichen Sorgen sind aber tatsächlich nicht ohne. „Ich habe mich vor einigen Tagen im Training an der Schulter verletzt“, erzählt Latta. „Nach einem Schuss hing mein Bizepsmuskel runter wie eine alte Socke mit einem Stein drin.“ Am Sonntagmittag vor dem Spiel gegen Neuwied sei er in der Uniklinik zur Untersuchung gewesen. Mit einer heftigen Befund. „Der Chefarzt hat mir die Bilder gezeigt. Es ist eine Menge kaputt.“

Bewerbungen trudeln ein

Nun hat der 53-Jährige Zeit zur Regeneration. Wie die Formalitäten der Trennung aussehen, wie Latta und der Verein mit dem Vertrag bis Saisonende 2017 umgehen, ließen beide Seite gestern offen. Der kanadische Coach ist aber in Halle geblieben.

Der Verein sucht unterdessen nach einem Nachfolger. „Natürlich gab es schon Anrufe und E-Mails mit Bewerbungen. Aber wir werden nichts überstürzen“, betont Mischner. Gestern beim Auswärtsspiel in Timmendorfer Strand betreute der Sportliche Leiter Georgi Kimstatsch erstmals die Mannschaft. „Wir schauen mal, wie es sich entwickelt“, sagt Mischner. „Vielleicht machen wir auch erst einmal so weiter.“ (mz, 12.01.2016)

Unser neuer Bulle ist pünktlich zum ersten Heimspiel am Start!

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Im Sommer machten wir uns auf die Suche nach einem „Bruder“ für unseren Bullen. Der ist in die Jahre gekommen 

 

 

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Ein Mannschaftsbus für die Saale Bulls!

 

Ab der kommenden Saison 2015/16 haben wir für unsere Fahrten zu den Auswärtsspielen erstmals einen eigenen Teambus. Dieser wurde im Sommer von unserem Hauptsponsor, der Saalesparkasse,angeschafft und steht dem MEC Halle 04 e.V. ab sofort zur Verfügung.

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Hintergrund: Als sich Anfang des Jahres abzeichnete, dass es zu einer Neustrukturierung in der Oberliga kommen würde, kam die Sparkasse Ende März auf uns zu und schlug uns die Anschaffung eines Mannschaftsbusses vor. Schließlich war bereits damals abzusehen, dass mehr und vor allem längere Auswärtsfahrten auf uns zukommen würden. Das Management der Saale Bulls war tatsächlich sprachlos – wie sich Dr. Fox (Vorstand der Saalesparkasse) am vergangenen Samstag zur Mannschaftsvorstellung auf dem Laternenfest lächelnd erinnerte. Nach dem ersten Gespräch und der gemeinsamen Entscheidung für die Anschaffung dieses Busses ging es sofort an die Umsetzung dieses Projekts (Recherche, Kauf, Design). Jetzt, Ende August – pünktlich zum Saisonstart – sind wir stolz, dass dieser tolle und repräsentative Mannschaftsbus nunmehr unsere Wege begleiten wird.

Auch an dieser Stelle geht noch einmal ein großes Dankeschön an die Saalesparkasse für diese außergewöhnliche und großzügige Unterstützung!

Bild1-4Und der „Neue“ kann sich sehen lassen:

Er ist 1½ Jahre alt und weist bis dato nur eine geringe Laufleistung aus. Es ist ein Reisebus der Marke IVECO mit 400 PS, 9½ Litern Hubraum, mit Standheizung (wichtig in den Wintermonaten) und Klimaanlage ausgestattet. Er verfügt über 52 Sitzplätze, natürlich einem WC sowie einer Küche mit Kaffeemaschine, Würstchenkocher usw. … sowie einem DVD-Player (für geeignete Entspannung während längerer Fahrten).

Ein Teambus benötigt natürlich auch einen Team-Fahrer – und auch hier mussten wir nicht lange suchen und sind froh, mit Thomas Bottler nicht nur einen erfahrenen Busfahrer sondern auch gleichzeitig einen großen Fan der Saale Bulls gewonnen zu haben.

 

Bild1-2Unser neuer („alter“) Busfahrer

Der am 20. September 1948 in Leipzig geborene Thomas Bottler lebt mit seiner Frau im sächsischen Krostitz und könnte eigentlich seine wohlverdiente Rentnerzeit genießen. Doch die Liebe zu seinem Beruf, die Liebe zum Sport und die Verbundenheit zu den Saale Bulls machten ihm die Entscheidung für`s Weitermachen einfach.

Alles begann, als er vor 6 Jahren von einem seiner Kollegen bei Kylltalreisen (später Kylltal-Geißler Bustouristik) gefragt wurde, ob er ihn bei einer Auswärtsfahrt des MEC als Busfahrer vertreten könnte. Und aus der anfänglichen Vertretung wurde über die Jahre eine Stammbesetzung. Wie vielen Fans ging es auch Bottler – das Eishockeyfieber ließ ihn nicht mehr los. In seiner Jugend selber sportlich sehr aktiv (DHFK Leipzig Leichtathletik, Sprint) fühlte er sich immer mit dem Sport verbunden.

 

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Wir freuen uns, mit Thomas einen erfahrenen, zuverlässigen und vom Team sehr geschätzten Busfahrer für die kommenden Aufgaben gewonnen zu haben und wünschen ihm und der Mannschaft allzeit gute Fahrt!

 

 

 

Und wir bedanken uns noch einmal ausdrücklich bei dem Unternehmen Kylltal-Geißler-Bustouristik GmbH, welches in den zurückliegenden Jahren immer ein zuverlässiger Partner bei den Fahrten der Saale Bulls war!

 

 

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